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Die Kleinkindgruppen im Waldorfkindergarten

... Himmelsstübchen ...

... Sternenstübchen ...

... bieten werktags (Mon.-Fr.) einen Betreuungsplatz für je 10 Kinder im Alter von 0 – 3 Jahren. Hier werden sie von zwei waldorfpädagogischen Fachkräften betreut, unterstützt von hauswirtschaftlichem Personal.

 

 

Der Tagesablauf ist den Bedürfnissen der Kinder entsprechend gegliedert.

Die Ankunftszeit ist zwischen 07:00 Uhr und 08:30 Uhr. Die erste mögliche Abholzeit ist um 12.30 Uhr, vor der Schlafzeit, oder dann um 15, 16 oder 17 Uhr.

 

Eingewöhnung der Kinder:

 Im Hinblick auf das Wohl des Kindes ist uns eine behutsame und langsame Eingewöhnungszeit sehr wichtig. Im Regelfall dauert diese 2 -3 Wochen. Während dieser Zeit haben Sie die Gelegenheit gemeinsam mit Ihrem Kind die sozialen und pflegerischen Abläufe näher kennen zu lernen. Hierbei lernen Sie auch nicht nur unsere Einrichtung besser kennen, sondern auch die Erzieherinnen, wodurch Sie Ihr Kind beruhigter in deren Hände geben können und das Kind eine neue Bezugsperson in der Erzieherin erkennt. Wichtig ist, dass wir uns nicht als Konkurrenz zum Elternhaus sehen, sondern als erzieherische Begleitung für das Kind, welche die Entwicklung unterstützt. Die Beziehung zur Betreuerin ersetzt in keinem Fall die mütterliche Beziehung.

  

Beziehungsvolle Pflege:

 Eine Voraussetzung für die Möglichkeit des Kindes selbstständig aktiv zu sein und sich für seine Umgebung zu interessieren ist die achtsame und beziehungsvolle Pflege.

 In unserer Kleinkindgruppe wird das Kind von seiner Erzieherin bzw. Bezugsperson gepflegt, gewickelt und in seiner Entwicklung aufmerksam begleitet.

 In diesen Pflegesituationen ist die Betreuerin mit ihrer Aufmerksamkeit ganz bei dem Kinde und nimmt dabei wahr, was dieses braucht und wie es sich fühlt. Die beziehungsvolle Pflege wird somit von einer großen Wachheit und Präsenz der Erzieherin begleitet.

 

Das freie Spiel:

 Im freien Spiel bekommen die Kinder in unserer Einrichtung die Möglichkeit zur Entwicklung ihrer motorischen und sensorischen Fähigkeiten.

Mit Hilfe der vorhandenen vielfältigen Spielutensilien und den Bewegungsmöglichkeiten finden die Kinder eine gute Grundlage zur motorischen Entwicklung, Erkundung der physikalischen Gesetze, der Weltordnung und des phantasievollen Spielens im Alltag.

 

In diesem Zusammenhang ist die Erzieherin als Vorbild tätig.

Für Kinder, die noch nicht laufen können, gibt es einen separaten Bereich, in dem sie in Ruhe ihre Erfahrungen machen können.

  

Schlafen:

 Im Schlafraum halten die Kinder ihren Mittagsschlaf. Jedes Kind hat sein eigenes Bettchen und individuelle Schlafauflagen. Während der Schlafzeit befindet sich eine Erzieherin mit im Raum, die über den Schlaf der Kinder wacht.

  

Rhythmus:

 Während der Betreuungszeit benötigt das Kind einen festen Halt und Rhythmus, der ihm Sicherheit und Orientierung über den Alltag hinweg verleiht.

 Aus dieser Sicherheit findet das Kind seinen eigenen aktiven Gestaltungserfolg.

 Die Kinder entwickeln ihre Kompetenzen und fühlen sich auch in schwierigen Situationen (z. B. Trotzphase) gut aufgehoben.

 Das Kind, welches noch stark damit beschäftigt ist sich selbst und seinen Körper zu entdecken, hat oft ab eineinhalb Jahren eine starke „Meins-Phase“. Jedoch gehören alle Spielsachen in der Einrichtung allen. Aus diesem Grund bekommt jedes Kind seinen eigenen Essstuhl, sein eigenes Bett und seinen eigenen Garderobenplatz zugeteilt.

  

Ernährung:

 In unserer Gruppen legen wir Wert auf biologische und altersentsprechend zubereitete Nahrung.

 Jeden Tag gibt es ein frisch zubereitetes Mittagessen (je ein Getreide und ein Gemüse).

 Zum Vesper haben die Kinder Brot und Obst zur Auswahl.

Die ganz Kleinen werden von den Erzieherinnen gefüttert, während die Älteren Kinder selbstständig und mit entsprechendem Geschirr versorgst essen.

Es ist uns wichtig, dass die Kinder auch beim Essen ihre Fähigkeiten üben und an Selbstständigkeit gewinnen.

  

Sinnesentwicklung:

Der ganze Organismus des Kleinkindes ist als Sinnesorgan zu betrachten. Lassen wir dem Kind Zeit genug zum Beobachten, zum Lauschen, zum Schmecken, zum riechen, Erfahrungen machen, Erinnerungen zu bilden, und vor allem: geben wir ihm ausreichend Gelegenheit, seine basalen, so genannten „unteren Sinne“ zu entwickeln?

In der besonderen Pflege dieser Sinne sehen wir einen Schwerpunkt unserer Arbeit. Es geht nicht darum, eine Art Wahrnehmungstraining zu betreiben, sondern darum, eine sorgfältige Sinnespflege durchzuführen, die sowohl leibliche wie seelische Gesundheit fördert.

Die Anregung und Pflege der Sinne des Kindes, insbesondere der altersentsprechend in ihrer Reifung begriffenen so genannten vier „unteren Sinne“ (Bewegungs-, Gleichgewichts-, Tast-, und Lebenssinn) gilt als ein grundlegendes Gestaltungselement des pädagogischen Lebens. Die Sinnesreifung wird von den Erzieherinnen ebenso wach beobachtet und gezielt gefördert wie die Gesamtentwicklung jedes Kindes und seiner Kompetenz.

 

Die Elternarbeit:

 Zusammenarbeit zwischen pädagogischen Fachkräften und Eltern:

 ·         Eine Beziehung, in der beide Seiten Verantwortung für die Förderung des jeweiligen Kindes übernehmen bzw. diese teilen.

·         Austausch über Entwicklung, das Erleben und Verhalten des Kindes sowie über die Erziehungsvorstellungen und die Situation in der Familie und Tageseinrichtung.

·         Nicht nur gegenseitige Information, sondern auch Abstimmung der Erziehungsziele und – stile, sowie der erzieherischen Maßnahmen im Sinne der gemeinsamen Erziehungsverantwortung und zum Wohle des Kindes.

 

Es geht um die gemeinsame Verantwortung von pädagogischen Fachkräften und Eltern für das Kind. Das Verhältnis zwischen den Fachkräften und dem Elternhaus ist durch Kooperation, Dialogbereitschaft, Respekt und wechselseitiger Wertschätzung gekennzeichnet. Es geht um eine enge Zusammenarbeit auf gleicher „Augenhöhe“, um eine klare und positive Haltung, um Vertrauen und Offenheit.

   

Aktualisiert: Juni 2016

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